Die Zehnfachfrankaturen in der SBZ und Ost-Berlin


Es ist darauf hinzuweisen, dass in der Sowjetischen Zone und in Ost-Berlin aufgrund der durchgeführten eigenen Währungsreform Zehnfachfrankaturen ebenfalls möglich waren, allerdings dort für den Zeitraum vom 24.06. bis 31.07.1948.

Auch in West-Berlin waren die Zehnfachfrankaturen bis 31.07.1948 möglich.

 

(85)Portorichtiger Fernbrief der SBZ vom 24.06.1948 - 15 Uhr (Ersttag) von Wurzen/Sachsen nach Nerchau - 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

(144)Portorichtiger Fernbrief der SBZ vom 24.06.1948 - 17 Uhr (Ersttag) von Gerbstedt/Sachsen-Anhalt nach Halle/Saale - 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

 

(80)Portorichtiger Fernbrief der SBZ vom 25.06.1948 - 9 Uhr von Bitterfeld nach RHalle/Saale - 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

 

(82)Mit 8 Pfennig überfrankierter Fernbrief der SBZ vom 28.06.1948 von Greiz-Dülau/Thüringen nach Dresden A. 36 - 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

 

(65)Portorichtiger Fernbrief der SBZ vom 25.06.1948 - 10 von Sangerhausen nach Riestedt Portostufe: 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

 

 

(81)Mit 3 Pfennig überfrankierter Brief als Zehnfachfrankatur der SBZ vom 10.07.1948 - 13 Uhr - Gelaufen von Torgau nach Halle/Saale - 24 Pfennig für Inlandsbrief bis 20 g

 

 

Auch in Westberlin endete die Möglichkeit der Verwendung der alten RM-Marken mit 1/10 Frankaturwert am 31.7.1948.

(28)Mit 2 RPf überfrankierter Brief vom 02.07.1948 von Berlin N 113 (Sowjetischer Sektor) nach Hamburg-Altona(Britische Zone) Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

 

(51)Portorichtiger Ortsbrief vom 26.06.1948 von Berlin-Köpenick 1 (Sowjetischer Sektor) nach Berlin-Neukölln

(Amerikanischer Sektor) Portostufe: 16 Pfennig für Ortsbrief bis 20 g

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