Belege mit Frankatur auch auf der Rückseite

 

Da die bei den Frankaturen zur Verwendung gelangten Marken nur zu 1/10 ihres Nominalwertes berücksichtigt werden konnten, ergaben sich, insbesondere bei den niedrigen Pfennigwerten, Freimachungen mit einer grösseren Anzahl von Marken.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Massenfrankaturen.

Da zumindest die Anschrift des Empfängers und sonstige postalische Vermerke auf dem Beleg platziert werden mussten, gestaltete es sich im Einzefall schon mal etwas schwierig, die Marken zu verkleben.  

 

(6)Portogerechter Brief vom 21.06.48

Portostufe: 16 Pfennig für Brief im Ortsverkehr bis 20 g

 

Reichte die Vorderseite des Beleges nicht aus, wurde auch auf der Rückseite frankiert.

(179)Vorder- und Rückseite eines portogerechten Briefes - Gelaufen nach Probstried - Aufgabestempel "Kempten (Allgäu) 2 e 21.6.48-20" - 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

 


(13)Vorderseite

(13)Rückseite
 

Portogerechter Brief vom 22.06.48

Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

 

 


(15)Vorderseite

(15)Rückseite
 

Portogerechter Brief vom 22.06.48

Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

 

 


(16)Vorderseite

(16)Rückseite
 

Portogerechter Brief vom 22.06.48

Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g


(37)Vorderseite

(37)Rückseite
 

Portogerechter Brief vom 22.06.48

Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g und Einschreiben (60 Pfennig)

Rückseitig Teilbogen mit aufgetrennter HAN 6014.48.1 der 36 I

 


(49)Rüchseite eines portogerechten Briefes vom 21.06.48 - Aus Platzmangel nur auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

(49Vorderseite des Briefes

(50)Vorderseite eines portogerechten Briefesder 3. Gewichstsstufe vom 22.06.48 - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 80 Pfennig für Brief Inland bis 500 g und 60 Pfennig Einschreiben

(50)Rückseite des Briefes

(55)Voderseite eines portogerechten Briefesder 1. Gewichstsstufe vom 22.06.48 - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

(55)Rückseite des Briefes

(56)Voderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt Stuttgart-Obertürkheim 22.06.48 - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(56)Rückseite des Briefes

(58)Voderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt Eschweiler 22.06.48 - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(58)Rückseite des Briefes

(90)Voderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Duisburg 23.06.48-8" aus der ersten Briefkastenleerung und somit Letztverwendungsmöglichkeit - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(90)Rückseite des Briefes

(104)Voderseite eines mit 2 RPf überfrankierten Fernbriefes der 2. Gewichtsstufe nach Saarbrücken- gestempelt Basbeck(Niederelbe) 22.06.48 - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 48 Pfennig für Brief Inland 20 bis 250 g

(104)Rückseite des Briefes

(105)Voderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt Rhoden(Waldeck) 21.06.48 14-15 Uhr - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(105)Rückseite des Briefes

(108)Rüchseite eines portogerechten Briefes gestempelt "Hannover 2 o 22.06.48-11) - Aus Platzmangel nur auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g

(108Vorderseite des Briefes ohne Marken - gelaufen nach Frankfurt/Main - Höchst

(126)Voderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Wuppertal-Wichlinghausen a 22.06.48-10" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(126)Rückseite des Briefes - Marken nicht entwertet

(136)Voderseite eines mit 4 RPf unterfrankierten R-Fernbriefes der 1. Gewichtsstufe nach Düsseldorf - gestempelt "München 24 22.6.48" - Rückseitig AK-Stempel "Düsseldorf 1 r 23.6.48-16-17" - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g und 60 Pfennig Einschreiben

(136)Rückseite des Briefes

(145)Vorderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Stuttgart 9 l 21.06.48-21" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(145)Rückseite des Briefes

(150)Vorderseite einer Zehnfachfrankatur ohne Marken - gestempelt "Dorum (Kr Wesermünde) a 23.6.48-12" - 24 Pfennig für Fernbrief Inland auf der Rückseite frankiert - Wohl noch aus der 1. Briefkastenleerung

(150)Rückseite des Briefes - gestempelt "Dorum (Kr Wesermünde) a 23.6.48-12 - Wohl noch aus der 1. Briefkastenleerung

(172)Vorderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Schwäbisch Gmünd 1 22.6.48. -14" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(172)Rückseite des Briefes

(189)Vorderseite der Zehnfachfrankatur eines mit 1 Pfennig überfrankierten Fernbriefes - gestempelt "(13 a) Fürth 2 y 23.6.48. - 12" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(189)Rückseite des Briefes

(203)Vorderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Köln-Sülz a 22.06.48" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - 24 Pfennig für Brief Inland

(203)Rückseite des Briefes - Marken nicht entwertet

(210)Vorderseite eines portogerechten Fernbriefes - gestempelt "Lichtenfels e 22.6.48 - 20" - Aus Platzmangel auch auf der Rückseite frankiert - Portostufe: 24 Pfennig für Brief Inland

(210)Rückseite des Briefes

(217)Vorderseite eines mit 8 RPf leicht überrfrankierten R-Fernbriefes der 1. Gewichtsstufe nach Garmisch-Partenkirchen - Aufgabestempel "München 42 d 22.6.48 - 16" - Rückseitig oben rechts AK-Stempel "Garmisch-Partenkirchen n 23.6.48.-8" - 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g und 60 Pfennig Einschreiben

(217)Rückseite des Briefes
 

 

Bei Paketkarten ergab sich aufgrund ihrer geringen Grösse meist die Notwendigkeit beidseitig die Postwertzeichen zu verkleben.


(209)Vorder- und Rückseite eines Paketkartenabschnittes - Aufgabestempel "Stuttgart 16 b 22.6.48. - 12" - Die Freigebühr betrug 230 Pfennig und wurde als Mischfrankatur verklebt - Eine genaue Empfängeranschrift ist zwar nicht erkennbar, gleichwohl dürfte, wie aus dem Teilabschlag des Empfängerpostamtes auf der Rückseite ersichtlich, eine Beförderung innerhalb von Württemberg erfolgt sein. Dazu passt auch die einzig mögliche Portostufe bis 16 kg/max. 75 km Entfernung (vgl. hierzu Tabelle unter "Paketkarten"  auf Portostufen Inland vom 21.06.48 - 31.08.48 )


Auch Belege mit eine Frankatur ausschliesslich auf der Rückseite kommen vor und wurden nicht beanstandet.

(220)Vorder- und Rückseite eines portogerechten Briefes - Aufgabestempel "Dortmund 1 23.6.48 - 11" - 24 Pfennig für Brief Inland bis 20 g


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