Die Fälschungen

Fälschungen von Briefmarken gibt es praktisch seit Beginn der Philatelie.

Es wurden und werden nicht nur Marken der höheren Preisklasse gefälscht, sondern auch die für viele Sammler finanzierbaren Marken im mittleren und gehobenem Preisbereich.

Es gibt einige wenige Philatelisten, die jegliche Fälschung der Provisorien/Aufdruckmarken der Bizone mit Sicherheit erkennen können.

Ich zähle mich, das sei mal ganz klar gesagt, nicht dazu.

Aus diesem Grund führt letzendlich an einer Prüfung bzw. Nachprüfung fälschungsgefährdeter Marken bei einem BPP-Prüfer kein Weg vorbei.

Wer ungeprüft kauft und sich über ein vermeintliches Schnäppchen freut, kann böse erwachen, wie das folgende Beispiel zeigt:

 

 

Hier wurde aus einer 920 der I. Kontrollratsserie mit Michel-Wert von 20 Cent durch Aufdruck eine   56 II mit Michel-Wert in Höhe von 380,00 €.

Leider ist der Aufdruck gefälscht und die Marke vom zuständigen Prüfer auf der Rückseite entsprechend gekennzeichnet worden und dürfte beim Besitzer nicht gerade Glücksgefühle hervorgerufen haben.

 

Es gibt Fälschungen, die aber auch von nicht so versierten Philatelisten leicht erkennbar sind. Zur Bestimmung reichen meist schon ein Katalog, geringe Grundkenntnisse und ein wenig Technik.



FALSCH-spiegelverkehrter Aufdruck-Mundstück zeigt nach rechts-Trichter nach links


FALSCH-Die Unterbrechung des Bandaufdruckes bzw. einen Neuansatz des Bandaufdruckes gibt es nicht
 

 

 

 

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