Die begrenzten Möglichkeiten

Inlandsluftpost

Mit Provisorien freigemachte Luftpost innerhalb Deutschlands war auf den Zeitraum vom 15.7.48 bis 19.9.48 (Ende der Frankaturgültigkeit der Aufdruckmarken) begrenzt.

 

Fernbrief Inland - gestempelt "Duderstadt 20.8.48-18" (Britische Zone) nach Berlin W 35 (Britischer Sektor) - rückseitig AK-Stempel "23.8.48-19-20 Berlin SW b 11 f" (Amerikanischer Sektor) - 24 Pfennig Brief Inland und 5 Pfennig Luftpostgebühr bis 20 g

 

(280)Mit 1 Pfennig überfrankierter nicht zustellbarer Fernbrief Inland über Luftpost nach Berlin-Charlottenburg (Britischer Sektor) - Aufgabestemel "Lübeck 1 ah 22.7.48.-11" (Britische Zone) - rückseitig Stempel "Berlin W 15 31.7.48.-12" und "Lübeck 1 af 09.8.48-15" - 24 Pfennig Brief Inland zzgl. 60 Pfennig Einschreiben und 5 Pfennig Luftpostgebühr bis 20 g

 

Auslandsluftpost

Gemäß Verfügung 93 des Amtsblattes 20 vom 16.4.1948 war ab 1.5.1948 die Versendung mit Luftpost in das Ausland nur in den folgenden Fällen eingeschränkt möglich:

 

  • Geschäfts- und Handelskorrespondenz für dafür ermächtigte Benutzer unter Verwendung der ab 1.5.1948 verausgabten Flugpost-Zulassungsmarken

  • Privatpersonen mit Luftpostleichtbrief (Aerogramm) die allerdings nicht gekauft, sondern nur gegen 2 Internationale Antwortscheine (IAS) erworben werden konnten

 

(21)Markenheftchen der Flugpost-Zulassungsmarke für Geschäftsbriefe, Deckelkarton-Vorderseite

 

(21)Markenheftchen der Flugpost-Zulassungsmarke für Geschäftsbriefe, Innenseite mit 30 Marken.

- 5 Heftchenblättern mit je 6 Marken -

 

Erst ab 20.10.1948 bestand, allerdings ebenfalls nur eingeschränkt, auch für Privatpersonen die Möglichkeit per Luftpost ins Ausland zu versenden und die Postgebühren in bar zu entrichten.

 

 

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